Grafikkarten im Check – Fit für Battlefield 3?

Grafikkarten im Check – Fit für Battlefield 3?

Wer die neuesten Games zocken will, braucht die auch neue Grafikkarten. DICE verwendet für Battlefield 3 die Frostbite 2.0 Engine. Dadurch werden Licht und Schatten brilliant berechnet und bietet, auch dank der detailreichen Texturen, einen realistischen Spielablauf. Aber Frostbite 2.0 stellt Ansprüche.

Gamer, die bisher noch auf Windows XP zocken, werden ihr Nachsehen haben, denn die neue Engine benötigt DirectX 11, welches erst ab Windows Vista nutzbar ist. Wer die neuesten Spiele, wie Battlefield 3 oder Need for Speed Run zocken will, sollte mindestens die Nividia Geforce GTX 460 oder die AMD Radeon HD 5770 benutzen.

Ein Dauerbrenner dankt langsam ab

Die HD 5770 ist seit 2009 ein Kassenschlager. Preislich befindet sie sich mit 150 Euro im Mittelfeld und ist auch 2011 noch nicht von alten Eisen. Wer als Gamer allerdings die Anschaffung einer neuen Grafikkarte plant, sollte sich darüber im Klaren sein, dass immer mehr Titel mit der Frostbite 2.0 ausgestattet werden und die HD 5770 diese nicht mehr in allen Details verarbeiten kann.

Die GTX 460 ist leise und verbraucht relativ wenig Energie. Auch diese Grafikkarte verfügt schon über DirectX11 und kann Nvidias 3D-Technik handeln. Dank der Möglichkeit die Karte stark zu Übertakten, kann man sie gut beschleunigen. Aber um alle Details und Funktionen der neuen Games darstellen zu können, ist auch diese Karte mittlerweile zu alt.

Ambient Occlusions und höchste Kantenglättung benötigt stärkere Karten

Auf den bisher genannten Karten kann man zumindest Battlefield spielen, verzichtet aber auf Ambient Occlusion und die höchste Kantenglättung. Wer wirklich alle Vorteile der Frostbite 2.0 Engine auskosten möchte, sollte schon zu den Grafikkarten der neueren Generation greifen.

Hier bieten sich, um bei den gleichen Herstellern zu bleiben, die Nvidia Geforce GTX 560 und AMD Radeon HD 6950 an. Die Nvidia Geforce GTX 560 ist höher getaktet als die erwähnte GTX 460, was dazu führt dass die GTX 560 mehr Shader-Einheiten und einen größeren Videospeicher besitzt. Ein weiterer Vorteil der GTX 560 ist, dass sie Nvidias 3D-Brillen unterstützt.

Backup-Bios erleichtert das Tunen

In der AMD Radeon HD 6950 ist ein Backup-Bios verbaut, welches das Tunen der Karte erleichtert. Die HD 6950 gibt es entweder mit 1,0 oder 2,0 GB Speicher. Für Anwender, die nur einen Monitor anbinden wollen, reicht die kleinere Version. Auch diese Grafikkarte verfügt über DirectX11 und ermöglicht somit das zocken der neuesten Games, die mit der Frostbite 2.0 Engine ausgestattet sind.

Beide Karten sind für die Zukunft gewappnet, wer allerdings ein paar Euros mehr ausgibt, bekommt mit der AMD mehr Power und schnellere Leistung. Momentan ist die GTX 560 für knapp 150 Euro zu haben. Die AMD 6950 schlägt mit ca. 200 Euro zu Buche. Aber bedenkt man die jahrelange Laufzeit, relativiert sich der Preis und die Leistung steht im Vordergrund.

Bild: © Amir Kaljikovic – Fotolia.com

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